Anni Bürkl - Biografie

Foto: Adriaan de Wit

Ich bin Wienerin des Jahrgangs 1970 - im gleichen Jahr erhielt Alexander Solschenizyn den Literaturnobelpreis, Mario Puzos "Der Pate" erschien erstmals, die Beatles trennten sich. Ich wurde als typischer Zwilling am 20. Juni geboren, am Geburtstag meiner Großmutter Anna, deren Namen ich trage.

Mein erstes Gedicht fing mit den Zeilen an "Die Oma mit dem Schießgewehr, schießt verrückt nur hin und her." Das hat die echte Oma dann doch etwas ... verwundert. Ein Schelm, wer darin eventuelle Zukunftsabsichten meinerseits erkennen will!

Seit 1991 bin ich als Krimi- und Sachbuchautorin, Journalistin, Ghostwriter und Lektorin tätig, ab dem Jahr 2001 freiberuflich. Ich bin Magistra phil., nach einem Studium an der Universität Wien: Publizistik im Hauptfach, ergänzt durch eine Fächerkombination aus Tschechisch, Geschichte und Soziologie. Studienaufenthalt Universität Olomouc/ CR.

(Foto: Adriaan de Wit)

Auszeichnungen

2010: Krimistipendium "Trio Mortale", vergeben von der Stadt Wiesbaden/D. Einmonatiges Aufenthaltsstipendium in der "Villa Clementine", gemeinsam mit Horst Eckert und Regula Venske.

2004: 3. Preis beim Kreativwettbewerb "hocknstad" des » NÖ Kulturforum2004, für einen Ausschnitt aus dem Manuskript "arbeits/los". Ausgeschrieben war unter dem Motto "Arbeitslos = Trost-Los?" ein Kreativwettbewerb für alle, die etwas sagen wollen.

2003: » Förderungspreis des Theodor-Körner-Fonds für den Roman "arbeits/los". Der Theodor Körner Fonds für Wissenschaft und Kunst wurde 1953 anlässlich des 80. Geburtstages von Bundespräsident Theodor Körner errichtet, da Körner auf alle persönlichen Geschenke verzichtete. Unter den PreisträgerInnen seit 1954 waren KünstlerInnen wie Friederike Mayröcker, Gottfried von Einem oder Christoph Ransmayr.

Teilnahme als Stipendiatin an den Strobler Literaturtagen / Wolfgangsee Literaturtagen und am Theaterfestival "Luaga und Losna" /  Vorarlberg.

1995: Nachwuchsstipendium für Literatur des BM für Wissenschaft und Kunst.

Klischee oder nicht Klischee ...

... das ist hier die Frage.

Im Gegensatz zum Schriftsteller-Klischee rauche ich nicht, bewege mich dafür gern in freier Natur, am liebsten schwimmend, wofür mir in Wien einige Möglichkeiten offenstehen. Genau wie für's Radfahren, das allerdings aufgrund von Knie-Problemen ein wenig ruht. Weitere Interessen sind Tanzen und Reisen, von letzterem bekommen auch meine Roman-Ideen oft was ab. Ich genieße gern gutes vegetarisches Essen und - zur Rettung des Klischees - auch mal ein gepflegtes Bierchen.

Katzen

Ich liebe Katzen ... insbesondere eine: Maggie. Glücklich kann ich mich schätzen, mit dieser Muse-Katze zusammen zu leben ...

Tee

Teetrinkerin aus Leidenschaft - immer schon.

Schon in meiner Schulzeit gab es in der Nähe des Gymnasiums ein Teegeschäft, in dem ich (aber beileibe nicht nur ich) den Cherry Tea kaufte. Schwarzen Tee mit einer Art Kirschgeschmack. Hört sich heute ziemlich abstrus an, enthielt wohl mehr künstliche Aromen als sonst was. Trinken musste man das in winzigen, braunen, aus unglasiertem Ton hergestellten Tassen ... erinnert sich noch irgendwer daran?

Lieblingssorten heute:

Earl Grey, China Rose oder Ceylon - am liebsten vom besten aller Teehändler aus Hamburg, der eigentlich mehr Teephilosoph ist. Dort weiß man, dass keine künstlichen Inhaltsstoffe in den Tee kommen.